13.03.2026

Immunsystem stärken natürlich – wie Atem, Kälte und mentale Stärke deine Abwehrkräfte dauerhaft verändern

Du kennst das Gefühl: Kaum wird es kühler, melden sich Müdigkeit, Erschöpfung und die erste Erkältung. Der Griff zur Vitamin-C-Kapsel ist schnell getan – aber nachhaltig wirkt er selten. Was, wenn du dein Immunsystem stärken könntest, und zwar auf natürliche Weise, ohne Tabletten, ohne aufwendige Diäten, sondern mit dem, was du ohnehin jeden Tag tust? Atmen. Und mit dem, wovor die meisten zurückschrecken: Kälte. Genau das ist der Ansatz, den Walter Berger von Atemkreis in Wien seit Jahren in der Praxis lebt und vermittelt. Als zertifizierter Wim Hof Instruktor und Coach kombiniert er Atemarbeit, Kältetraining und Mentaltraining zu einem ganzheitlichen System, das nachweislich das Immunsystem stärkt – natürlich und tiefgreifend. In diesem Beitrag erfährst du, was die Wissenschaft dazu sagt, welche Methoden wirklich funktionieren und wie du noch heute damit anfangen kannst.
Von: Walter Berger
Auf einem hellgrünen Hintergrund sind verschiedene grüne und gelbe Obst- und Gemüsestücke angeordnet.

Warum dein Immunsystem unter modernem Stress leidet

Bevor wir über Lösungen sprechen, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Ursache. Das Immunsystem ist kein isoliertes System, das einfach „funktioniert" oder „nicht funktioniert". Es ist untrennbar mit dem Nervensystem, dem Hormonhaushalt und dem emotionalen Zustand verbunden. Wer dauerhaft unter Druck steht – beruflich, familiär oder innerlich – schüttet chronisch erhöhte Mengen des Stresshormons Cortisol aus. Und Cortisol ist einer der stärksten bekannten Immunsuppressoren, die wir kennen. Das bedeutet: Wer sein Immunsystem stärken will, natürlich und nachhaltig, der muss zuerst den Stress regulieren. Nicht wegdenken. Nicht ignorieren. Regulieren. Genau hier setzt Atemarbeit an – und zwar tiefer, als die meisten Menschen ahnen.

Atemübungen – der unterschätzte Schlüssel für starke Abwehrkräfte

Wir atmen durchschnittlich 15 bis 20 Mal pro Minute, die meisten davon unbewusst und zu flach. Diese oberflächliche Brustatmung hält das Nervensystem in einem permanenten Zustand leichter Alarmbereitschaft. Das ist kein Drama – aber es kostet auf Dauer enorm viel Energie, die dein Immunsystem dringend bräuchte. Bewusste Atemtechniken verändern das messbar. Kohärentes Atmen etwa – ein gleichmäßiges, tiefes Ein- und Ausatmen im Rhythmus von etwa fünf bis sechs Atemzügen pro Minute – aktiviert den Vagusnerv und bringt das Nervensystem in einen Zustand der Erholung. Der Parasympathikus übernimmt. Der Cortisolspiegel sinkt. Und das Immunsystem bekommt genau den Spielraum, den es braucht, um effektiv zu arbeiten. Die Wim Hof Atmung geht noch einen Schritt weiter. Durch kontrollierte Hyperventilation und bewusste Atempausen wird das Blut mit Sauerstoff angereichert, der pH-Wert kurzzeitig erhöht und eine gezielte Stressreaktion im Körper ausgelöst – gefolgt von einer tiefen Entspannung. Studien der Universität Nijmegen haben gezeigt, dass Praktizierende dieser Methode in der Lage waren, ihre Immunantwort auf eine Endotoxin-Injektion aktiv zu beeinflussen – etwas, das die Wissenschaft bis dahin für schlicht unmöglich hielt. Walter Berger bringt diese Techniken in Wien in Workshops und Einzelsessions nahe – immer mit dem Fokus darauf, dass du sie nicht nur einmal erlebst, sondern dauerhaft in deinen Alltag integrierst. Denn das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Event und echter Veränderung.

Immunsystem stärken natürlich durch Kältetraining – was wirklich passiert

Kältetraining klingt für viele erst einmal abschreckend. Eisbaden? Kalte Duschen? Wer macht das freiwillig? Aber wenn man einmal versteht, was im Körper dabei passiert, verändert sich die Perspektive grundlegend. Wenn kaltes Wasser auf die Haut trifft, zieht sich die Blutgefäßmuskulatur zusammen. Kurz darauf weitet sie sich wieder. Dieser Wechsel – vergleichbar mit einem Krafttraining für dein Kreislaufsystem – verbessert die Durchblutung, trainiert die Gefäßelastizität und aktiviert das Immunsystem über eine kontrollierte Stressreaktion. Gleichzeitig schüttet der Körper Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin aus – Botenstoffe, die nicht nur kurzfristig für Energie und Wachheit sorgen, sondern bei regelmäßiger Anwendung die Stimmung dauerhaft stabilisieren. Besonders interessant für alle, die ihr Immunsystem stärken wollen: Regelmäßiges Kältetraining erhöht nachweislich die Anzahl weißer Blutkörperchen und fördert die Bildung natürlicher Killerzellen. Diese Zellen sind ein zentraler Bestandteil der körpereigenen Abwehr gegen Viren und kranke Zellen. Wer konsequent dranbleibt, berichtet regelmäßig davon, seltener krank zu werden – ein Erfahrungswert, den auch viele Teilnehmer der Atemkreis-Workshops bestätigen. Der Einstieg muss dabei keineswegs das eiskalte Vollbad sein. Eine tägliche kalte Schlussdusche von 30 bis 60 Sekunden ist für die meisten Menschen ein realistischer Anfang. Und wer dann einmal das erste Eisbad erlebt hat – mit professioneller Begleitung, im richtigen Atemrhythmus, in einem vertrauensvollen Rahmen – der versteht sehr schnell, warum Menschen danach immer wiederkommen.

Mentale Stärke als dritter Pfeiler – dein Geist entscheidet mit

Es wäre zu kurz gedacht, das Immunsystem rein als biologische Maschine zu betrachten. Angst, innere Erschöpfung, negative Glaubenssätze und chronische Hilflosigkeit haben direkte, messbare Auswirkungen auf die Immunfunktion. Wer sich dauerhaft ausgeliefert fühlt, schaltet das Nervensystem in einen Überlebensmodus – und das kostet das Immunsystem Ressourcen, die es eigentlich für die Abwehr braucht. Mentaltraining, wie Walter Berger es in seine Arbeit integriert, bedeutet nicht positive Gedanken erzwingen. Es bedeutet, das innere Betriebssystem zu verstehen: Welche Überzeugungen steuern meine Reaktionen? Welche Bilder von mir selbst halte ich aufrecht? Was tue ich, wenn die Situation schwierig wird? Durch gezielte Visualisierungsübungen, Atemarbeit und bewusstes Erleben von Grenzerfahrungen – wie dem ersten Eisbad – werden neue neuronale Muster etabliert. Vertrauen in den eigenen Körper wächst. Resilienz entsteht. Das ist kein Wohlfühl-Programm. Das ist Training – für Körper und Geist gemeinsam.

Was du heute noch tun kannst – konkrete erste Schritte

Du musst nicht morgen ins Eisbad springen. Aber du kannst heute anfangen. Die einfachste und wirksamste Maßnahme, um dein Immunsystem zu stärken natürlich und sofort: Deine Atmung bewusst verlangsamen. Nimm dir heute Abend fünf Minuten. Setz dich hin, schließe die Augen und atme vier Sekunden ein, vier Sekunden aus. Wiederhole das zehn Mal. Dein Nervensystem wird es dir danken. Als nächsten Schritt kannst du nach deiner nächsten warmen Dusche 20 bis 30 Sekunden kaltes Wasser laufen lassen. Atme dabei bewusst weiter – ruhig, tief, ohne zu verkrampfen. Das ist Kältetraining in seiner einfachsten Form, und es funktioniert. Wenn du spürst, dass du mehr willst – mehr Tiefe, mehr Begleitung, mehr Klarheit über deinen eigenen Körper – dann ist ein Atemkreis-Workshop genau der richtige nächste Schritt. In Wien begleitet Walter Berger Menschen aus allen Lebensbereichen dabei, ihre Abwehrkräfte, ihre Energie und ihre innere Stärke auf natürliche Weise dauerhaft aufzubauen. Nicht als einmaliges Event, sondern als Beginn eines neuen Weges.

Über den Autor:

Walter Berger
Atemcoach
Seit einigen Jahren bin ich leidenschaftlicher Eisschwimmer – für mich weit mehr als ein Hobby: Es ist eine Möglichkeit, die eigenen Grenzen zu hinterfragen und immer wieder zu verschieben. Ich bin überzeugt, dass viel mehr in uns steckt, als wir oft für realistisch halten – genau das macht das Leben für mich so lebendig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich mein Immunsystem wirklich durch Atemübungen stärken?
Ja, und das ist wissenschaftlich belegt. Bestimmte Atemtechniken – wie die Wim Hof Atmung oder kohärentes Atmen – aktivieren den Vagusnerv, senken den Cortisolspiegel und bringen das Nervensystem in einen Zustand, in dem das Immunsystem optimal arbeiten kann. Eine Studie der Radboud-Universität Nijmegen zeigte erstmals, dass Menschen durch Atemübungen und Kältetraining in der Lage sind, ihre Immunantwort aktiv zu beeinflussen. Das war ein wissenschaftlicher Durchbruch. Wichtig ist dabei die Regelmäßigkeit: Einmalige Atemübungen bringen kurzfristige Entspannung, aber die nachhaltige Wirkung entsteht durch tägliche Praxis.
Ist Kältetraining gefährlich, und für wen ist es nicht geeignet?
Kältetraining ist für gesunde Erwachsene grundsätzlich sicher, wenn es richtig eingeführt wird. Wer langsam beginnt – zum Beispiel mit einer kalten Schlussdusche – und auf seinen Körper hört, hat ein sehr geringes Risiko. Nicht geeignet ist Kältetraining für Menschen mit bestimmten Herzerkrankungen, unkontrolliertem Bluthochdruck, Epilepsie oder Schwangere. Wer unsicher ist, sollte vorab ärztlichen Rat einholen. Für alle anderen gilt: Begleitung durch einen erfahrenen Instructor wie Walter Berger macht den Unterschied zwischen einem unangenehmen Erlebnis und einem transformativen.
Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse bemerke?
Viele Menschen berichten bereits nach der ersten Atem- und Kältesession von einem spürbaren Unterschied in Energie und Klarheit. Messbare Veränderungen im Immunsystem, wie eine erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen oder eine bessere Stressregulation, entstehen bei regelmäßiger Praxis typischerweise innerhalb von vier bis acht Wochen. Die Ehrlichkeit dabei: Es braucht Kontinuität. Wer dreimal im Jahr ins Eisbad geht, wird weniger profitieren als jemand, der täglich atmet und wöchentlich trainiert.
Was unterscheidet Atemkreis von anderen Wim Hof Anbietern in Wien?
Walter Berger arbeitet nicht nur mit der Wim Hof Methode, sondern kombiniert sie mit systemischer Perspektive, Mentaltraining und – wo sinnvoll – Familienaufstellungen. Das bedeutet: Du wirst nicht nur körperlich gefordert, sondern als ganze Person begleitet. Wenn emotionale Blockaden, innere Erschöpfung oder Orientierungslosigkeit hinter der körperlichen Schwäche stecken, wird das bei Atemkreis sichtbar und angehbar. Das ist der entscheidende Unterschied zu einem Workshop, der aufhört, wenn das Eisbad vorbei ist.
Was soll ich beim ersten Workshop mitbringen – und was erwartet mich?
Du brauchst warme Kleidung zum Wechseln, Badesachen und vor allem: Offenheit. In einem Atemkreis-Workshop beginnt alles mit einem theoretischen Einstieg – Hintergrundwissen über die Methode, die Wissenschaft dahinter und was im Körper passiert. Danach folgen geführte Atemübungen in der Gruppe, die dich vorbereiten. Den Abschluss bildet die Kälteerfahrung, sei es eine Wanne, ein Naturgewässer oder eine andere Form des Kältekontakts. Walter begleitet jeden Teilnehmer dabei individuell – niemand wird gedrängt, niemand allein gelassen. Das bestätigen auch die Teilnehmer in ihren Rezensionen immer wieder.

Wissen, Praxis und Erfahrung rund um Atem, Kälte und Resilienz